Ich lebe noch!

Kaum zu glauben, aber wahr: Ich habe die Wahlkampfstrapazen der Jahre 2013 und 2014 und deren Nachwirkungen doch etwas unterschätzt. Ein Grund, warum es nicht einfach war in normales „Fahrwasser“ zu kommen ist der Umstand, dass ich letztes Jahr auch Mitglied im Landesvorstand geworden bin. Somit war ein wirkliches abschalten nicht möglich. So viel zu meinen persönlichen Befindlichkeiten…

Die Piratenpartei hat sich aus meiner Sicht auch weiterhin nicht wirklich gefangen, und es fehlt an Kraft für einen Neustart. Wobei der Begriff Neustart auch schon wieder so verschlissen daher kommt, das man eigentlich von Neuordnung oder Reform reden muss. Neben strukturellen Problemen, die aus abnehmenden Zahlen von aktiven Mitgliedern gründet, haben die Piraten aus meiner Sicht ein grundlegendes Problem im Personal. Es gibt zu viele „Besserwisser“, die polarisieren, Streit provozieren, Gerüchte verbreiten, oder sogar gezielt andere Menschen verbal angreifen… Das mag erst mal in anderen Parteien nicht anders sein, aber dort sichern andere Strukturen die Arbeitsfähigkeit. Die mögen intransparent und wenig demokratisch sein, und genau das wollten die PIRATEN anders und besser machen. Leider ist hier noch nicht DIE Lösung dazu in Sicht, man arbeitet aber daran…

Ein weiteres Problem ist der Output an Politik. Die Abgeordneten in den Kommunalparlamenten leisten hier sehr gute Arbeit, aber sie brauchen mehr Hilfe aus den eigenen Reihen. In Landespolitik oder Bundespolitik backen die PIRATEN allerdings gerade sehr kleine Brötchen. Die Piraten werden es schaffen, Boden zu gewinnen, wenn mehr Energie in die politische Arbeit fließt, und weniger in Formalu und persönliche Kämpfe. Die PIRATEN haben immer noch ein sehr fortschrittliches Programm, schon deshalb braucht Deutschland PIRATEN.

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