Und Tschüss… #PIRATEN

Es klingt einfacher als es ist, aber ich habe mir den Abschied von der Piratenpartei nicht leicht gemacht. Ich bin nach wie vor der Meinung, daß Netzpolitik, Bürger/Menschenrechte, Demokratie und Freiheit von dem etablierten Parteien nur unzureichend präsentiert wird. Ich hätte gern nach wie vor eine Partei mit der sogenannten Politik 2.0 – mit echter Transparenz, mehr Teilhabe, mehr Schutz von Menschenrechten und mehr sozialer Gerechtigkeit!

Aber ich habe lernen müssen, das weder die Gesellschaft, noch viele Mitglieder der PIRATEN selbst bereit sind diesen neuen Weg zu gehen.
Ich bedanke mich bei allen, die mir fair oder gar freundschaftlich in den Jahren bei den PIRATEN begleitet haben!

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Es ist kalt in Deutschland…

Seit meinem letzten Beitrag ist nun doch so einige Zeit vergangen. Nachdem Monate lang Griechenland und die Finanz/Euro-Krise Thema in unserer Medienlandschaft waren, scheint es nichts Wichtigeres als Flüchtlinge und die Ängste „besorgter Bürger“ vor Überfremdung zu geben. Manche sind jetzt sogar „Flüchtlingskritiker“! Ich frage mich dann aber schon, was es an einem Mensch in Not zu kritisieren gibt, der nichts Anderes als leben will? Wenn doch angeblich „unsere Werte“ so bedroht sind, dann sollten wir sie doch einfach selbst leben! Aber reden wirklich alle von den selben Werten? Geht es noch um Menschlichkeit, Mitbestimmung und menschliche Würde? Nun, Flüchtlinge sind auch nichts Anderes als Menschen. Also wo liegt das Problem?…oft höre ich „es geht um unsere Deutsche Kultur“ oder gar um „deutsche Werte“… Ich gebe zu, da bin ich etwas ratlos! Was sind denn Deutsche Werte? Ich denke da so an Ordnung, Pünktlichkeit, Fleiß… ja, aber sind das Werte? Sind es nicht vielmehr persönliche Eigenschaften von Menschen, egal welcher Nation?! Gerade in Deutschland gibt es besonders viele Urlaubstage, Feiertage und eine der geringsten Wochenarbeitszeit weltweit. Somit machen uns eher die meisten anderen uns was vor, was Fleiß und Arbeitsamkeit angeht, und dass dann oft für sehr viel weniger Geld! Gut, unsere Kultur ist natürlich irgendwie „Deutsch“ aber das wurde ja nicht von „Siegfried“ in Stein gemeißelt, und gilt für alle Zeit, Kultur ist doch etwas Lebendiges, etwas was sich austauscht, befruchtet und was nie aufhört sich zu entwickeln… Somit ist es doch gut, wenn ein bisschen Weltkultur zu uns kommt, ich meine Produkte aus aller Welt stehen ja eh schon bei uns zu Hause, auf Arbeit und überall im Alltag rum.
Aber vielleicht ist es alles eine neue Art „Neiddebatte“? „Mir schenkt doch auch niemand was“ sagte neulich eine erregte Harz IV Empfängerin im Fernsehen… Nun, das kann man anders sehen. Es geht doch aber nicht um Geschenke, vielmehr geht es darum, Menschen das Überleben zu sichern, wenn diese (noch) nicht selbst für sich Sorgen können! Da sind wir wieder bei den humanistischen Werten. Ich sehe natürlich auch die potentielle Probleme, die eine misslungene Integrationspolitik mit sich bringt. Dazu muß man übrigens nicht nach Köln, sondern nach Frankreich gucken, dort geht das mit der Aus- und Abgrenzung schon länger und extremer als in Deutschland. Da fällt mir ein, wo sind eigentlich die ganzen Hippies hin? Ihr wisst schon,… „make love not war“ and „flower power“? Nicht das mir das fehlt, aber offensichtlich haben damals Hautfarben und Farben der Pässe keine Rolle gespielt! Klar, im Osten gab es das so nicht, aber ich kann mich an „Pfingsttreffen der FDJ“ erinnern, bei denen viele richtig „heiß“ waren, sich international „auszutauschen“. Auch gab es Zeiten, in denen in muslimischen Ländern Frauen kein Kopftuch trugen, studierten und ihr Leben frei leben konnten. Aber vielleicht ist das einigen Religionen damals einfach zu weit gegangen, (ich meine auch die Christlichen Religionen) haben heute viel mehr politisches Gewicht, als sie es in den 1960gern hatten. Wen hat es denn damals interessiert, welche Religion sein Nachbar hat? Wen hat das in der DDR interessiert? Ja gut, die STASI vielleicht, aber warum ist das heute wichtig? Warum werden bei Straftätern oft die Herkunft oder Hautfarbe erwähnt? Wozu ist das gut? Weil wenn es zum Beispiel ein Italiener ist, sagt es was aus über die Italiener? Wenn es ein Jude ist, sind dann alle Juden Straftäter? … Ich denke Ihr versteht, worauf ich hinauswill! Wir müssen endlich dazu kommen, jedes Individuum als ein solches zu betrachten. Jeder Mensch ist anders, also warum sollten also Menschen die zufälliger weise im selben Land geboren worden sind, oder über ihre Eltern eine Religion bekommen haben automatisch die Eigenschaften von anderen annehmen, die sie nicht mal kennen? DAS ist finsteres Mittelalter im Denken, und da müssen wir ran! Und ja, in anderen Ländern gelten andere Gesetze. Es ist also nicht verwunderlich, wenn Menschen die zu uns kommen unsere Gesetze erst mal nicht so richtig kennen. Aber wir sollten uns wenigstens die Mühe machen und sie ihnen erklären. Wer dann bewusst gegen unsere Gesetze verstößt, der muss ja nicht hierbleiben, Gesetze gelten eben für alle! Übrigens auch für uns Deutsche! Somit ist es mir vollkommen unklar, wie man Millionen an vom Steuerzahler (also uns allen) bezahlten Sachwerten abfackeln kann, oder gar schlimmer noch Menschenleben bedroht! Menschen, die den Hass in ihr Leben lassen, schaffen sich ihre eigene Hölle! Ich sehe das doch: unzufriedene Menschen, voller Frust, Wut und Hass – zerfressen von Misstrauen und eigener Zukunftsangst!
Die Liebe zu Menschen, Menschenliebe bringt Glück und Zufriedenheit. Das haben viele Kulturen immer wieder bewiesen. Negatives kann jedem auch passieren, wenn man Liebe im Herzen hat, aber es kann einem nichts Gutes passieren, wenn man Hass darin trägt!
Es ist kalt in Deutschland, aber gerade jetzt braucht man ein warmes Herz!
Was sagt Dein Herz zu Dir?

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Ich lebe noch!

Kaum zu glauben, aber wahr: Ich habe die Wahlkampfstrapazen der Jahre 2013 und 2014 und deren Nachwirkungen doch etwas unterschätzt. Ein Grund, warum es nicht einfach war in normales „Fahrwasser“ zu kommen ist der Umstand, dass ich letztes Jahr auch Mitglied im Landesvorstand geworden bin. Somit war ein wirkliches abschalten nicht möglich. So viel zu meinen persönlichen Befindlichkeiten…

Die Piratenpartei hat sich aus meiner Sicht auch weiterhin nicht wirklich gefangen, und es fehlt an Kraft für einen Neustart. Wobei der Begriff Neustart auch schon wieder so verschlissen daher kommt, das man eigentlich von Neuordnung oder Reform reden muss. Neben strukturellen Problemen, die aus abnehmenden Zahlen von aktiven Mitgliedern gründet, haben die Piraten aus meiner Sicht ein grundlegendes Problem im Personal. Es gibt zu viele „Besserwisser“, die polarisieren, Streit provozieren, Gerüchte verbreiten, oder sogar gezielt andere Menschen verbal angreifen… Das mag erst mal in anderen Parteien nicht anders sein, aber dort sichern andere Strukturen die Arbeitsfähigkeit. Die mögen intransparent und wenig demokratisch sein, und genau das wollten die PIRATEN anders und besser machen. Leider ist hier noch nicht DIE Lösung dazu in Sicht, man arbeitet aber daran…

Ein weiteres Problem ist der Output an Politik. Die Abgeordneten in den Kommunalparlamenten leisten hier sehr gute Arbeit, aber sie brauchen mehr Hilfe aus den eigenen Reihen. In Landespolitik oder Bundespolitik backen die PIRATEN allerdings gerade sehr kleine Brötchen. Die Piraten werden es schaffen, Boden zu gewinnen, wenn mehr Energie in die politische Arbeit fließt, und weniger in Formalu und persönliche Kämpfe. Die PIRATEN haben immer noch ein sehr fortschrittliches Programm, schon deshalb braucht Deutschland PIRATEN.

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Danke…

Herzliches Dankeschön allen, die mich und/oder die Piratenpartei gewählt haben. Eure Stimme war nicht umsonst, sie ist Auftrag und Ansporn die außerparlamentarische Opposition weiter auszubauen. Ich bin nach wie vor der Meinung: Brandenburg braucht eine Transparente Verwaltung, viel mehr Mittel für Bildung, keine neuen Tagebaue und auch keinen BER, der auf Jahrzehnte hinaus Milliarden an Steuergeldern fressen wird. Wir brauchen mehr Sicherheit, aber auch Schutz vor Überwachung. Ich würde mir wünschen, wenn in Zukunft mehr Menschen sich mehr mit Politik beschäftigen würden, sich einmischen um vorn mitzumischen! Ich bin mir Sicher dass die Fragen des demographischen Wandels, der Bildungs- und Strukturprobleme in Brandenburg weder von den etablierten Parteien, noch von rechtspopulistischen Parteien gelöst werden können! Sicher gibt es Gründe, warum die Piraten kein besseres Ergebnis bei der Landtagswahl einfahren konnten, aber es gibt weiterhin gute Gründe Piraten zu wählen und vor allem sich mit ihnen und deren Programm auseinander zu setzen… Deshalb ist ein schon mal klar: Wir sehen uns… 😉

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Heiße Wahlkampfphase

Me_on_TV
Vor einigen Tagen habe ich einen kleinen Werbespot bei Elbe-Elster TV gedreht. Aber auch der RBB interessiert sich für die PIRATEN. Es ist mal ganz spannend bei einer Produktion dabei zu sein. So haben wir am Samstag in Schwedt auf einem Schiff gedreht. und am Montag in Schönefeld. Brandenburg braucht die Piratenpartei im Landtag, zu lange sitzen die etablierten Parteien ungestört im „Elfenbeinturm“ und machen Politik an den Menschen vorbei! Wir PIRATEN wollen mehr Bürgerrechte, mehr Mitbestimmung und WIR stehen für Transparenz in Politik und Verwaltung! Wählen Sie das Original! Wählen Sie die Piratenpartei!

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BER sofortiger Baustopp – was dahinter steckt…

Die Piratenpartei des Landes Brandenburg hat auf dem Landesparteitag in Löwenberg am 5. April 2014 beschlossen:

„Die Piratenpartei Brandenburg setzt sich für folgende Punkte ein:

1. Der BER wird als Zentralflughafen am bisherigen Standort Schönefeld Süd aufgegeben. Der Zustand erweist sich als ein planerisches Desaster und finanziell als Faß ohne Boden. Am derzeitigen Standort ist eine nachhaltige Perspektive nicht gegeben.

2. Ein Betrieb als Flughafen soll erfolgen, bis an einem geeigneten Standort ein Zentralflughafen eröffnet wird. Ein weiterer Ausbau wird abgelehnt. Für das Gelände des BER ist mit Bürgerbeteiligung ein nachhaltiges Konzept zur Weiternutzung zu erstellen.

3. Es muss mit maßgeblicher Beteiligung der Brandenburger Bürger ein neues, transparentes und ergebnisoffenes Standortsuchverfahren für einen Zentralflughafen durchgeführt werden.

4. Die Piratenpartei Brandenburg fordert einen echten Untersuchungsausschuss zur Aufarbeitung des BER-Desasters, nach Berliner Vorbild – transparent und bürgernah.

5.Die Piratenpartei Brandenburg fordert eine schlüssige Veröffentlichung aller durch den Flughafenbau und die Verschiebung der Öffnung verursachten öffentlichen Verpflichtungen einschließlich der Schadenersatzaufwendungen sowie eine Aufgliederung, zu wessen Lasten und in welchem Zeitraum die Verpflichtungen abzulösen sind und welche zusätzlichen Belastungen der Steuerzahler Berlins, Brandenburgs und des Bundes bzw. der Flugpassagiere damit verbunden sind.“

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Last uns einen geilen Landtags-Wahlkampf machen!

Am 22. Februar 2014 wurde ich auf Listenplatz 2 der Kandidaten zur Landtagswahl Brandenburg für die Piratenpartei gewählt. Ich bedanke mich für das Vertrauen und möchte mit Euch einen geilen, wirksamen Wahlkampf machen!!! Die Piraten aus Brandenburg haben eine, wie ich finde, gute Liste gewählt. Es gab viele gute Kandidaturen, nicht alle konnten vordere Plätze auf der Liste erreichen. Wir haben sehr viel Arbeit vor uns, das Vertrauen von genügend Wählern zu gewinnen, um in den Landtag einzuziehen…

Die Landtagswahl ist die letzte wichtige Wahl für die nächsten 3 Jahre für uns in Brandenburg. Um so wichtiger ist es hier alles zu geben, um ein gutes Ergebnis zu erreichen. Ziel ist der Einzug ins Parlament!

Nachfolgend meine Rede auf der Aufstellungsversammlung in Werder:

Mein Name ist Lutz Bommel, ich bin 44 Jahre alt und Pirat.
Ich kandidiere heute für Platz 1 der Landesliste für die Landtagswahl 2014, weil Ich möchte, dass die Piraten endlich in den Landtag einziehen!
Warum Platz 1? Ich meine warum tue ich mir – und vor allem warum tue ich Euch das an?
Als ich 2012 Mitglied der Piraten wurde, wollten noch viele Menschen aktiv bei den PIRATEN sein. Querelen im Bundesvorstand, bald auch im Landesverband Brandenburg stoppten bald den Höhenflug der PIRATEN und der politische Sinkflug begann…
Immer weniger Piraten beteiligten sich in AG’s oder an der politischer Programmarbeit. Plötzlich gab es echte Piraten, und welche die eben einfach in der falschen Partei waren…
Wer zu welcher Gruppe gehörte, wurde oft an wenigen Worten und Aussagen fest gemacht, manchmal ohne das die Menschen selbst eine Chance bekamen zu erfahren, warum sie gemobbt wurden!
Plötzlich fühlten sich Piraten aufgerufen, die Partei von „U-Booten“ zu befreien, und einige drangen dazu sogar in die Privatsphäre anderer Piraten ein…
Es folgten unzählige Hexenjagten und Shitstorms in der ganzen Piratenpartei…
Die letzten Aufreger wie #Bombergate und der Streik der IT haben die PIRATEN zu einem neuen Punkt der
Unerträglichkeit geführt. Provokateure /innen und Aktionisten/Innen haben es geschafft, dass große Teile der noch aktiven Piraten sich nur noch fragen, ob sie hier überhaupt noch ihre politische Heimat haben.
Zu lange haben wir KandidatInen in Vorstände oder auf Listen für Parlamente gewählt, weil sie „piratisch“ waren. Oft waren das dann Menschen, die sich selbst gut verkaufen konnten, und bestens vernetzt waren. Aber es waren eben auch Menschen, die leider nur wenig Toleranz gegenüber anderen Meinungen aufbringen konnten, oder es liebten sich exhibitionistisch und kämpferisch zu präsentieren und zu polarisieren.
Das politische Anliegen eines einfachen Mitglieds, der Piratenpartei wurde zur Nebensache.
Aktionismus war chic und Analysen über Misserfolge wurden in Tooldiskussionen erstickt!
Die Folge war ein Wahlergebnis bei der Bundestagswahl 2013 von 2,2 %.
Schnell wurden ein paar Schuldige ausgemacht, und man verkroch sich tiefer in der eigenen Bubble! Dort fand man Bestätigung unter Gleichgesinnten… Einige meinten nun wohl die Partei zu radikalisieren wäre der Weg zum Erfolg, wenn auch nur zum eigenen…
Statt der Piratentypischen und Ureigenen Art und Weise der Willensbildung – also über Diskussionen und demokratische Abstimmungen, sollten nun Fahnen, Blogartikel und Twittertweets die Piratenpartei mal eben im eigenen Sinne neu ausrichten.
Genau diese Art von Politik ist aber dass, was wir in unserem Programm ablehnen!
Wir wollen Teilhabe, Toleranz und Transparenz!
In einem Klima, in dem aber jeder Angst haben muss seine Meinung frei zu äußern gibt es keine Teilhabe, keine Toleranz und Intransparenz gewinnt die Oberhand!
Ich will nun antreten um das Programm der PIRATEN in den Landtag von Brandenburg zu tragen.
Ich möchte keinen kindischen Aktionismus, den weder Wähler noch Parteifreunde verstehen und akzeptieren können. Ich möchte im Team mit Euch was bewirken!
Der Schatz der PIRATEN ist unser Programm! Dieser Schatz, der von unzähligen Menschen, nicht nur Piraten, erarbeitet wurde, muss endlich an seinen Platz… Helft mir bitte diesen unseren Schatz endlich in Gesetze zu bringen, damit die ganze Arbeit der letzen Jahre nicht für umsonst war!
Brandenburg braucht die Piraten, Brandenburg braucht unser Programm! Ob in der Bildung, am Flughafen BER oder beim demografischen Wandel… Transparenz, Teilhabe und Nachhaltigkeit liegen uns doch eigentlich im Blut. Last uns aufhören nach dem zu suchen was uns Piraten von einander trennt, – uns
verbindet unser Programm und unsere humanistische und demokratische Grundhaltung!
Die Piraten sind die Partei, die wie keine andere für Menschenrechte, transparente Politik, Teilhabe und Bürgerrechte steht. Gerade in Brandenburg wird immer noch Hinterzimmerpolitik am Bürger vorbei betrieben. In den letzten 20 Jahren hat es keine Landesregierung geschafft, Brandenburgs Wirtschaft nachhaltig zu stärken und somit die Abwanderung junger Menschen in die Ballungsgebiete zu stoppen. Der demographische Wandel bringt aber zusätzliche Herausforderungen, die eben nicht mit einzelnen Prestigeprojekten aufgelöst werden können. Wir wollen eine sachliche, nachhaltige Politik in Brandenburg, mehr Bürgerbeteiligung und Teilhabe. Nur die Piratenpartei kann unbelastet in die Zukunft gehen, unbelastet von Filz und alten und neuen Seilschaften.
Wir Piraten können Politik transparent machen, weil wir sehr hohe Ansprüche an uns selbst stellen.
Bitte unterstützt mich heute, hier, und im Wahlkampf…
Die Piraten in Brandenburg sollen sich in unserer Partei wieder zu Hause fühlen, Politik soll wieder Spass machen! Eure Ideen sollen endlich ins Parlament, helft mir, und ich bringe sie dahin!

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Warum ich Kandidiere

Lutz Bommel

Lutz Bommel


Ich kandidiere für den Kreistag Elbe-Elster. Bei der Bundestagswahl 2013 haben die PIRATEN nur etwa 2,2% der Stimmen bekommen, also warum tue ich mir das an?

Die PIRATEN sind die Partei, die wie keine andere für Menschenrechte, transparente Politik, Teilhabe und Bürgerrechte steht. Gerade in Brandenburg wird immer noch Hinterzimmerpolitik am Bürger vorbei betrieben. In den letzten 20 Jahren hat es keine Landesregierung geschafft, Brandenburgs Wirtschaft nachhaltig zu stärken und somit die Abwanderung junger Menschen in die Ballungsgebiete zu stoppen. Der demographische Wandel bringt aber zusätzliche Herausforderungen, die eben nicht mit einzelnen Prestigeprojekten aufgelöst werden können.

Wir PIRATEN wollen eine sachliche, nachhaltige Politik in Brandenburg, mehr Bürgerbeteiligung und Teilhabe. Nur die Piratenpartei kann unbelastet in die Zukunft gehen, unbelastet von Filz und alten und neuen Seilschaften. Wir Piraten können Politik transparent machen, weil wir sehr hohe Ansprüche an uns selbst stellen.

Ich glaube, ich konnte mich in meiner bisherigen Zeit als Mitglied im Landesverband Brandenburg der Piratenpartei einen Namen als zielorientiert arbeitender Pirat machen. Dabei war und ist es mir wichtig, Diskussionen um Themen und Positionen mit Respekt und Toleranz zu führen. Die Geduld dazu habe ich, und die Beharrlichkeit zu brauchbaren Ergebnissen zu kommen habe ich auch.

Ich werbe hiermit um Unterstützung für meine Person, und um mein Programm – das Programm der PIRATEN! Ich werde mich weiterhin um einen Listenplatz für die Landtagswahl Brandenburg 2014 bewerben, und bitte auch hier um Unterstützung. Dazu später mehr.

Bitte unterstützen Sie jetzt die Piratenpartei, weil die etablierten Parteien nur die etablierte Politik wie bisher machen werden, mit allen negativen Folgen für die Zukunft. Brandenburg braucht frischen Wind und klare, ehrliche Politik.  Unterstützen Sie deshalb die Kandidaten mit Ihrer Unterschrift auf Ihrem Einwohnermeldeamt. Dazu liegen Listen für die KandidatInen zur Kommunalwahl aus… Bitte helfen Sie uns, dass wir zu den Wahlen für sie antreten dürfen – Danke!

Für den Kreistag Elbe-Elster treten an:

Lutz Bommel für den Wahlkreis I (Stadt Herzberg (Elster), Stadt Schönewalde, Stadt Falkenberg/Elster, Amt Schlieben und die Stadt Uebigau-Wahrenbrück)

Kerstin Schenkel für den Wahlkreis II (Stadt Bad Liebenwerda, Stadt Mühlberg/Elbe, Gemeinde Röderland, Stadt Elsterwerda, Amt Plessa, Amt Schwabenland)

Für die SVV Stadt Elsterwerda tritt an:

Kerstin Schenkel

 

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Piratenpartei in der Krise?

Nicht erst nach der Bundestagswahl 2013 fragen sich viele ob und wie es eine Zukunft für die Piratenpartei Deutschland gibt. Ich will hier keine weitere „Analyse“ bringen, von den es in den letzten Tagen so viele gab. Dort mag viel wahres geschrieben worden sein, aber oft auch viel wertloses…

Ich will hier zum Nachdenken anregen. Deshalb mal ein paar Fragen dazu:

Warum braucht es die Piratenpartei?

Zunächst muss man mal klären, wie definiert sich Piratenpartei, es gibt ja international einige… In der Wikipedia erfahren wir: „Als Piratenpartei bezeichnen sich Parteien verschiedener Länder, die in ihrem Programm die Stärkung der Bürgerrechte, mehr direkte Demokratie und Mitbestimmung, die Reform des Urheber– und Patentrechts, freien Wissensaustausch (Open Access), besseren Datenschutz, die Achtung der grundrechtlich garantierten Privatsphäre, mehr Transparenz und Informationsfreiheit, freie Bildung und verwandte Themen propagieren.“ 

Das ist jetzt sicher nicht eine in Stein gemeißelte Definition, aber ich nehme die mal so an. Schnell wird mir klar, dass die Piratenpartei Deutschland diese Themenpalette nur halbherzig pflegt. Wie weit sind wir denn mit der direkten Demokratie? Jeder Ansatz zu einem Projekt der ständigen Mitgliederversammlung (SMV) endete in einer Tool-Disskussion oder gar in einer Polarisierung als „das Böse ist immer und überall“…  Aber warum fängt man nicht einfach mal was an? Es müssen ja zunächst keine Grundsatzentscheidungen in die SMV getroffen werden, es gibt so viele Dinge, die dort behandelt werden könnten. Man kann Dinge in Geheimabstimmung auch nach wie vor auf Parteitagen beschließen. Oder man legt fest, das Beschlüsse der SMV innerhalb eines Jahres über einen Parteitag bestätig werden müssen, oder so…

Urheber und Patentrecht hängt bei Piraten an wenigen Köpfen, da müssen viele Schulungen organisiert werden, um auch hier das Wissen darüber zu verbreiten. Selbst Informationsfreiheit und Transparenz sind Themen, die viele Piraten nur in drei, vier Sätzen beschreiben können. Wir haben also ein Informationsdefizit in unseren eigenen Kernthemen. Da aber genau diese Kernthemen von anderen Parteien nicht vertreten werden, braucht es Piraten!

Wie kann man Mitglieder motivieren, oder muss man „professionalisieren“ in dem Leistungen für die Partei bezahlt werden?

Die Motivation ist sicher ein Dauerthema in jeder Partei. Oft sind nur etwa 10 Prozent der Mitglieder aktiv. Das Prinzip „Mitmachpartei“ ist all zu oft Missverstanden. Während einige meinen, sie machen schon mit wenn sie da irgendwo eintreten und sich ab und zu was anhören oder lesen, meinen andere wiederum sie machen was, und alle anderen müssten nun mit ihnen mitmachen… Egal, zehntausende von Jahren war die Menschheit autoritär und zentralistisch organisiert. Selbst sozialistische Staatsformen boten kaum Möglichkeiten für ein Individuum sich einzubringen, vielmehr sollen alle gleichgeschaltet werden, um die Ziele und die Führung dahin zu vereinfachen.

Hier gehen die Piraten einen neuen Weg. Einen Weg, in dem sich jeder Mensch gleichberechtigt einbringen soll, und kann. Das setzt nun aber auch einen anderen Umgang im Miteinander voraus! Während in autoritären Strukturen ein grober Ton schon fast den Erfolg garantiert, weil man sich damit oft am besten durchsetzen kann, ist nun ein kollegialer, freundlicher Ton Bedingung! Piraten wollen ja durch Sachargumente überzeugen, und nicht mit Ellenbogen Personen und deren Ziele befördern. In der Realität gelingt dies jedoch noch zu selten, weil die innerparteiliche Arbeit von zu vielen als ein Kampf um soziale und politische Anerkennung gesehen wird.
Vielleicht sollten wir deshalb Werte wie Fairness, Hilfsbereitschaft und Kompromissfähigkeit besonders respektieren und fördern?

Eine Bezahlung von einigen sehe ich als sehr problematisch an. Der Mensch ist nun mal so wie er ist. Und wenn der/die Eine Geld für etwas bekommt, was andere ehrenamtlich machen bringt sozialen Unfrieden und Demotivation.  Es gäbe aber die Möglichkeit nachträglich gewisse Anerkennungsprämien zu vergeben… Meinetwegen erhalten die 10 am häufigsten Vorschlagenden  eine Prämie oder einen Preis… Unbedingt zu erwähnen ist der Piraten-Kodex, der meiner Meinung nach zur Pflicht für jedes Mitglied erhoben werden sollte!

Wie geht es weiter?

Zunächst halte ich fest: Es geht weiter! das ist notwendig und richtig. Allerdings können die Piraten nicht ewig so weiter dahin treiben, ohne dass die Grundprobleme in der Zusammenarbeit und Kommunikation gelöst werden. Das Menschenbild der Piratenpartei ist geprägt von Respekt und Achtung der Menschenwürde. Aber genau das merkt man zu selten in Diskussionen auf Mailinglisten, in Foren oder anderen Kanälen. Das Dilemma ist folgendes: Im Programm wollen die Piraten viele Gute Dinge. Aber ein Gesetz aus Forderungen zu gießen ist das eine, eine ganze Gesellschaft dazu zu bekommen diese Gesetze auch mit Leben zu erfüllen ist was anderes. Aus meiner Sicht ist hier vieles Programmatisch vermischt. Beispiel: Homosexualität ist in Relation zu anderen Staaten weitgehend anerkannt. Im Alltag ist es jedoch leider immer noch nicht als „Normalität“ anerkannt. Gesellschaften brauchen oft viel zu viel Zeit, um Vorurteile abzulegen, und um Realitäten anzuerkennen. Hier ist aber Aufklärung gefragt, und keine politischen Shitstorm-Aktionen, die am Ende nicht Nachhaltig sind. Wer soll den Aktionisten in Parlamente wählen? Lasst uns ruhiger und intelligenter werden! Lasst und Verantwortung in Kommunalparlamenten übernehmen, dort können und müssen wir zeigen, dass wir wählbar sind und das Vertrauen der Wähler verdienen! Piraten sind besser als ihr Ruf, aber es braucht Intelligenz und Ruhe um das nach Außen zu vermitteln…

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Start!

Nach reichlicher Überlegung bin ich zum Entschluss gekommen, nun dauerhaft ein Blogger zu werden. Das war sicher nie mein Ziel, weil ich mich immer gefragt habe, wer sich die geistigen Ergüsse der vielen Blogger überhaupt antut… Aber nachdem ich bis vor kurzem mein Blog als Direktkandidat des Wahlkreises 65 geführt habe, bin ich der Meinung – selber Schuld! 😉

Also wer es mag mit mir durch Politik und Widrigkeiten des Alltages zu wandeln, sich zu ärgern, zu lachen oder zu lernen, oder einfach nur mal so…

Seid herzlich Willkommen!

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